PETER HUEMER IM GESPRÄCH MIT ... ERIKA PLUHAR

27. Jänner 2013: Erika Pluhar

„Um halb zehn Uhr, also vor eineinhalb Stunden, hab ich den Anruf bekommen, dass Dr. Androsch leider krank ist und dass es beim allerbesten Willen nicht geht und daraufhin hab ich mir die Frage gestellt, die schon Lenin vor der Revolution gestellt hat „Was tun?“. Dann hab ich mir überlegt was erwartet denn unser Publikum heute Vormittag. Und da hab ich mir dann gesagt, in erster Linie erwartet es einen Gast, der oder die in Floridsdorf aufgewachsen ist. Und so einfach haben wir‘s uns aber nicht gemacht, sondern wir haben gesagt es muss dann schon nachher auch aus Floridsdorf eine Übersiedlung in eines der Wiener Weindörfer passiert sein. Und da  haben wir dann gesagt egal ob es Neustift oder Grinzing ist, das ist uns dann schon wurscht, aber diese Bedingungen müssen erfüllt sein, denn das erwartet unser Publikum, und in diesem Sinne, um zehn Uhr hat sie es erfahren, dass sie nicht da unten sitzen soll sondern da heroben sitzen soll, möchte ich der Schauspielerin, Lyrikerin und Schriftstellerin Erika Pluhar ganz herzlich danken, dass sie da sitzt.“  (Peter Huemer)

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